Vermögensübertragungsmodelle

Optimierte Vermögensübertragung

2009 wurde die Erbschaftsteuer reformiert, 2012 prüfte das Bundesverfassungsgericht Teile dieser Erbschaftssteuerreform, 2016 verabschiedete das Bundesverfassungsgericht eine weitere Änderung und aktuell gibt es schon wieder neue Gedanken zur Regelung und Umgestaltung.

Bei all dem bleibt eine Frage:

Wie können schon zu Lebzeiten Schenkungssteuerfreibeträge genutzt werden, um frühzeitige Vermögen an die nächste Generation weiter zu geben?

 

Schenkungsfreigrenzen

Wie im Erbfall sieht der Gesetzgeber auch bei Schenkung Freibeträge, gestaffelt nach Ordnungen, vor (siehe Tabelle). Diese stehen alle 10 Jahre zur Verfügung und betragen aktuell z.B. 400.000 Euro je Kind und Elternteil. Die Freibeträge für Ehegatten liegen aktuell bei 500.000 Euro, die der Enkelkinder bei 200.000 Euro je Enkelkind und Großeltern. Aber auch für andere Personen sieht der Gesetzgeber einen Freibetrag vor, in Höhe von 20.000 Euro.

Steuerklasse 1
Ehegatten: bis 500.000 €
eingetragene Lebenspartner: bis 500.000 €
Kinder: bis 400.000 €
Enkel: bis 200.000 €
weitere Abkömmlinge & Eltern bei Tod: bis 100.000 €
 
Steuerklasse 2
z.B. Eltern zu Lebzeiten, Geschwister, Neffen, Nichten: bis 20.000 €
 
Steuerklasse 3
Sonstige: bis 20.000 €

 

„Problem der Schenkung“

Mit Vermögensübertragungen zu Lebzeiten tun sich viele häufig schwer, verliert doch der Schenker mit Übertragung die Verfügungsgewalt über das verschenkte Vermögen. Ob Übertragung von Kontenguthaben, Wertpapiere oder Bausparverträge – geschenkt ist geschenkt. Das alleinige Zugriffsrecht geht auf den Beschenkten bzw. dessen gesetzlichen Vertreter über.

So wird häufig von der Nutzung der Freibeträge abgesehen, obwohl damit ein Großteil der zu erwartenden Erbschaftssteuer hätte vermieden werden können. Gerne fallen Sätze wie: „Ich weiß doch nicht wie sich mein Enkelkind entwickelt“ oder „meine Enkelkinder sollen schon was haben, aber der Schwiegersohn/-tochter können dann ja verfügen, dass will ich nicht“.

 

Gibt es hier dennoch eine Lösung? JA.

Grundlage ist hier eine besondere Vertragskonstellation, verbunden mit einem zeitlichen Ablaufplan.. Am Ende ist der Beschenkte zwar rechtlich und steuerlich Eigentümer des Geldes geworden, hat aber dennoch keinerlei Zugriffsrechte; es sei denn der Erblasser stimmt zu und dies sowohl bei der Änderung und/oder der Ausrichtung der Geldanlage als auch für die tatsächliche Verfügung des Geldes. Der Erblasser alleine kann entscheiden, wann er die Zügel aus der Hand geben möchte und sich in Ruhe die Entwicklung zum Beispiel seiner Enkelkinder anschauen. Diese „Sperrklausel“ ist wiederrum vererbbar, so dass auch eine weitergehende Sicherung möglich ist. Diese Vertragskonstellation führt überdies dazu, dass bei der Übertragung in der Regel ein niedrigerer Wert für die Erbschaftssteuer zu Grunde gelegt wird, als der tatsächlich eingezahlte Betrag. Folge: Die tatsächliche Einzahlung kann über den Freibetrag hinaus gehen und damit kann dieser so maximal ausgeschöpft werden. Und das Beste: Alle Wertzuwächse erhöhen nicht zusätzlich das potenzielle Erbe, sondern gelten im Rahmen der Erbschaftssteuer bereits als mitverschenkt. Der Freibetrag wird nicht zusätzlich belastet. Somit besteht bei Vertragsabschluss Planungssicherheit hinsichtlich des ausgenutzten Schenkungssteuerfreibetrages.

Warum ist dieses Modell nicht allseits bekannt?

Es gibt kaum Anbieter dieser Konten. Hinzu kommt, dass die Einstiegsbarriere dieser Modelle in der Regel bei 500.000 Euro liegt. Die Angebote sind in der Praxis daher nur begrenzt nutzbar, liegen die Schenkungssteuerfreibeträge für Enkelkinder und Enkel eben unter diesen.

Dennoch gibt es einen Anbieter der das Exklusiv-Modell bereits ab 50.000 EUR zugänglich macht. Die Münsterdorfer-Mobiliengilde steht Ihnen gerne mit Beratung rund um dieses Thema zur Verfügung.

 

Kontakt:

Münsterdorfer Mobiliengilde von 1631
Sixtusweg 22
21220 Seevetal
Tel: 04185-8098123
E-Mail: info@muensterdorfer.de