Betriebliche Altersvorsorge


Welcher der fünf Durchführungswege ist der Richtige?
Was macht Sinn in der Kombination?
Welche der inzwischen vier Zusagearten soll ich wählen?
Was ist das Richtige Angebot für mich und meine Mitarbeiter?
Gibt es noch weitere Möglichkeiten?

All dies sind typische Fragen im Rahmen der Beratung, wenn es um die betriebliche Altersvorsorge / Vorsorge geht. Wir stehen Ihnen hier gerne mit unserer Expertise zur Verfügung. Egal ob zu einer Überprüfung von bestehenden Versorgungen, Optimierung, Neueinrichtung oder zu den Veränderungen durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz. Sprechen Sie uns gerne an.

 

Kontakt:

Münsterdorfer Mobiliengilde von 1631
Sixtusweg 22
21220 Seevetal
Tel: 04185-8098123
E-Mail: info@muensterdorfer.de

Hier finden Sie eine kurze Beschreibung der fünf Durchführungswege:

Pensionskasse

Unkompliziert, sicher und vielseitig – nicht nur für Arbeitnehmer ideal

Die Pensionskasse ist eine rechtlich selbständige Versorgungseinrichtung, die zugleich auch Versicherungsgesellschaft ist. Vertragspartner ist der Arbeitgeber, der zugunsten seines Arbeitnehmers eine Rentenversicherung abschließt. Das Versorgungsrisiko liegt dabei allein bei der Pensionskasse, auf deren Leistungen der Arbeitnehmer einen unmittelbaren Rechtsanspruch hat.

 

Ihre Vorteile als Arbeitnehmer:
  • Lukrativer und sicherer Vermögensaufbau für den Ruhestand
  • Beiträge sind bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze (Aktuell: 3.120 Euro im Jahr) steuer- und sozialversicherungsfrei!
  • Zusätzlich können nochmals 4% der Beitragsbemessungsgrenze steuerfrei eingezahlt werden, sofern nicht bereits Beiträge in einer bestehenden Direktversicherung pauschal nach § 40 b EStG versteuert werden
  • Keine Anrechnung auf das Arbeitslosengeld II (Hartz-IV-sicher)
  • Berufsunfähigkeitsschutz möglich
  • jederzeitige Anpassung an veränderte Lebensumstände möglich
  • Übertragung der Versicherung bei Arbeitgeberwechsel möglich

 

Ihre Vorteile als Arbeitgeber:
  • Gesetzlicher Anspruch der Arbeitnehmer auf Entgeltumwandlung wird erfüllt
  • Völlige Flexibilität in der Beitragszahlung möglich
  • Vom Arbeitgeber finanzierte Beiträge sind als Betriebsausgaben abzugsfähig
  • Senkung von Lohnnebenkosten durch Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze
  • Kein Nachfinanzierungsrisiko
  • Geringer Verwaltungsaufwand
  • Bilanzneutralität
  • Keine Beiträge an den Pensions-Sicherungs-Verein
  • Bei Kapitalgesellschaften: Gesellschafter-Geschäftsführerversorgung möglich
  • Staatliche Förderung von bis zu 30 % der Beiträge für eine arbeitgeberfinanzierte Versorgung möglich

 

Was für Sie noch wichtig ist:

Als steuerlich geförderte Form der Alterssicherung unterliegt die Pensionskasse bestimmten Voraussetzungen: Leistungen dürfen erst nach Vollendung des 62. Lebensjahres ausgezahlt werden und eine vorzeitige Kündigung des Versicherungsvertrags durch den Arbeitnehmer ist ausgeschlossen.

Bei vorzeitigem Ausscheiden des Arbeitnehmers aus dem Arbeitsverhältnis wird die Versicherung auf diesen übertragen und er wird Versicherungsnehmer. Auch eine Übertragung auf einen neuen Arbeitgeber ist selbstverständlich möglich.

In der Auszahlungsphase sind die Leistungen als „sonstige Einkünfte“ zu versteuern. Vorteil der nachgelagerten Besteuerung: Durch die meist niedrigeren Einkünfte im Rentenalter ist die Steuerlast häufig geringer als während der Erwerbstätigkeit. Die Leistungen sind auch sozialversicherungspflichtig. Es fallen aber lediglich Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge an.

Unterstützungskasse

Besonders vorteilhaft für gut verdienende und ältere Arbeitnehmer

Ein überzeugendes Konzept innerhalb der betrieblichen Altersversorgung bietet die Unterstützungskasse. Die steuerfreie Umwandlung von Gehaltsteilen ist bei diesem Durchführungsweg in der Höhe nahezu unbegrenzt, so dass sie insbesondere gut verdienenden und älteren Arbeitnehmern hilft, kräftig Steuern zu sparen.

Das Prinzip: Bei der Unterstützungskasse wird eine Versorgungszusage für den Arbeitnehmer eingerichtet. Der Arbeitgeber zahlt die Finanzierungsbeiträge aus Entgeltumwandlung an die Unterstützungskasse. Diese Beträge legt die Unterstützungskasse dann in einer leistungsstarken Rückdeckungsversicherung an und sagt dem Arbeitnehmer die Leistungen daraus zu.

 

Ihre Vorteile als Arbeitnehmer
  • Attraktive Renditen und Sicherheit
  • Beiträge sind steuerfrei
  • Die steuerfreie Umwandlung von Gehaltsteilen ist in der Höhe nahezu unbegrenzt
  • Beiträge sind bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze (Aktuell: 3.120 Euro im Jahr) sozialversicherungsfrei!
  • Weitere renditestarke Modelle der betrieblichen Altersversorgung können neben der Unterstützungskasse genutzt werden

 

Ihre Vorteile als Arbeitgeber
  • Sämtliche Verwaltungsarbeiten werden von der Unterstützungskasse übernommen – ohne zusätzliche Kosten für den Arbeitgeber (bis auf Beiträge für den Pensions-Sicherungs-Verein)
  • Keine Mitgliedschaft des Arbeitgebers in der Unterstützungskasse erforderlich
  • Kein Nachfinanzierungsrisiko bei Ausscheiden des Arbeitnehmers
  • Die Lohnnebenkosten können gegebenenfalls gesenkt werden
  • Bilanzneutralität
  • Steigerung der Mitarbeitermotivation durch ein innovatives Vorsorgekonzept

 

Was für Sie noch wichtig ist:

In der Auszahlungsphase sind die Leistungen als „Einkünfte aus unselbstständiger Arbeit“ zu versteuern. Vorteil der nachgelagerten Besteuerung: Durch die meist niedrigeren Einkünfte im Rentenalter ist die Steuerlast häufig geringer als während der Erwerbstätigkeit. Die Leistungen sind auch sozialversicherungspflichtig. Es fallen aber lediglich Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge an.

Direktversicherung

Idealer Einstieg in die betriebliche Altersversorgung

Die Direktversicherung durch Gehaltsumwandlung ist eine besonders beliebte Form der betrieblichen Altersversorgung. Der Arbeitgeber schließt hierbei eine Rentenversicherung für seine Mitarbeiter ab. Die Beiträge zur Direktversicherung werden aus dem Bruttogehalt gezahlt und vom Arbeitgeber an den Versicherer überwiesen. Versicherungsnehmer und Beitragszahler ist das Unternehmen, Bezugsberechtigter ist grundsätzlich der Mitarbeiter.

 

Ihre Vorteile als Arbeitnehmer
  • Lukrativer und sicherer Vermögensaufbau für den Ruhestand
  • Auch als fondsgebundene Variante mit hohen Renditechancen
  • Beiträge sind bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze (Aktuell: 3.120 Euro im Jahr) steuer- und sozialversicherungsfrei!
  • Zusätzlich können nochmals 4% der Beitragsbemessungsgrenze steuerfrei eingezahlt werden, sofern nicht bereits Beiträge in einer bestehenden Direktversicherung pauschal nach § 40 b EStG versteuert werden
  • Keine Anrechnung auf das Arbeitslosengeld II (Hartz-IV-sicher)
  • Berufsunfähigkeitsschutz und Hinterbliebenenabsicherung möglich
  • Übertragung der Versicherung bei Arbeitgeberwechsel möglich

 

Ihre Vorteile als Arbeitgeber
  • Gesetzlicher Anspruch der Arbeitnehmer auf Entgeltumwandlung wird erfüllt
  • Vom Arbeitgeber finanzierte Beiträge sind als Betriebsausgaben abzugsfähig
  • Senkung von Lohnnebenkosten durch Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze
  • Kein Nachfinanzierungsrisiko
  • Geringer Verwaltungsaufwand
  • Bilanzneutralität
  • Keine Beiträge an den Pensions-Sicherungs-Verein
  • Bei Kapitalgesellschaften: Gesellschafter-Geschäftsführerversorgung möglich

 

Was für Sie noch wichtig ist:

Als steuerlich geförderte Form der Alterssicherung unterliegt die Direktversicherung bestimmten Voraussetzungen: Leistungen dürfen erst nach Vollendung des 62. Lebensjahres ausgezahlt werden und eine vorzeitige Kündigung des Versicherungsvertrags durch den Arbeitnehmer ist ausgeschlossen.

Bei vorzeitigem Ausscheiden des Arbeitnehmers aus dem Arbeitsverhältnis wird die Versicherung auf diesen übertragen und er wird Versicherungsnehmer. Auch eine Übertragung auf einen neuen Arbeitgeber ist selbstverständlich möglich.

In der Auszahlungsphase sind die Leistungen als „sonstige Einkünfte“ zu versteuern. Vorteil der nachgelagerten Besteuerung: Durch die meist niedrigeren Einkünfte im Rentenalter ist die Steuerlast häufig geringer als während der Erwerbstätigkeit. Die Leistungen sind auch sozialversicherungspflichtig. Es fallen aber lediglich Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge an.

Pensions-/Direktzusage

Interessant vor allem für Gesellschafter-Geschäftsführer

Bei der Pensionszusage ist der Arbeitgeber selbst Träger der betrieblichen Altersversorgung und sagt dem Arbeitnehmer Versorgungsleistungen zu, wie zum Beispiel Alters-, Hinterbliebenen- oder Invalidenrenten. Der Arbeitgeber übernimmt damit eine große Verpflichtung, da die Versorgungsrisiken jederzeit eintreten können. Durch die Möglichkeit der Rückdeckung (freie Wahl des Arbeitgebers z.B. Wertpapiere, Versicherungen etc.) ergibt sich jedoch ein flexibles und sicheres Instrument der Altersversorgung.
Die Beiträge können sowohl vom Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt als auch vom Arbeitnehmer durch Entgeltumwandlung finanziert werden.

 

Ihre Vorteile als Arbeitnehmer
  • Lukrativer und sicherer Vermögensaufbau fürs Alter
  • Beiträge sind steuerfrei
  • Keine Begrenzung der Höhe des Beitrages oder der Leistungen, daher z.B. als Entgeltumwandlung besonders geeignet für Führungskräfte
  • Renten oder Kapitalleistung möglich
  • Im Insolvenzfall erfolgt eine Absicherung durch den Pensions-Sicherungs-Verein

 

Ihre Vorteile als Arbeitgeber
  • Sämtliche Verwaltungsarbeiten können (z.B. Erstellung der Bilanzgutachten) teils kostenfrei übernommen werden
  • Keine steuerliche Höchstgrenze beim Beitrag
  • Schwankende und damit erfolgsabhängige Beiträge sind möglich

 

Was für Sie noch wichtig ist:

Besonders beliebt ist diese Form der betrieblichen Altersversorgung bei Gesellschafter-Geschäftsführern einer GmbH. Diese gelten steuerrechtlich als Arbeitnehmer und können auf diesem Wege eine solide und für das Unternehmen steuerlich attraktive Altersversorgung aufbauen.

In der Auszahlungsphase sind die Leistungen als „Einkünfte aus unselbständiger Arbeit“ zu versteuern. Vorteil der nachgelagerten Besteuerung: Durch die meist niedrigeren Einkünfte im Rentenalter ist die Steuerlast häufig geringer als während der Erwerbstätigkeit. Die Leistungen sind auch sozialversicherungspflichtig. Es fallen aber lediglich Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge an.

Pensionsfonds

Von der Pensionsverpflichtung zur Enthaftung

Streben Sie die Auslagerung Ihrer Versorgungsverpflichtungen an? Dann unterstützen Wir Sie umfassend mit Erfahrung und innovativen Produktlösungen beim Enthaftungsprozess.

 

Ihre Vorteile
  • Einfachere Unternehmensbewertung
  • Insolvenzschutz bisher ungeschützter Zusagen
  • Schutz vor bilanzieller Überschuldung
  • Reduzierung der Kosten zum Pensionssicherungsverein
  • Verbesserung der Bonitätseinstufung bei Bankinstituten
  • Sicherung zukünftiger Liquiditätsvorteile
  • Individuelle Vertragsvereinbarung

 

Weitere Informationen

Versorgungszusagen als bilanzielle Belastung
Hierbei verpflichten sich Arbeitgeber, gegenüber ihren Arbeitnehmern Renten oder Einmalzahlungen zur finanziellen Altersabsicherung aus dem Unternehmensvermögen zu erbringen. Dafür werden Rückstellungen gebildet. Diese Rückstellungen sind lediglich der Ausweis eingegangener Verpflichtungen in der Bilanz. Vor allem in der Phase des Unternehmensaufbaus ist dies eine willkommene Finanzierungsquelle, da sie üblicherweise erst in Zukunft zu liquiditätswirksamen Auszahlungen führen. Dadurch werden Pensionsrückstellungen in der Regel nicht mit liquiden Finanzmitteln, sondern mit betriebsnotwendigen Produktionsmitteln hinterlegt. Das wiederum kann in der Leistungsphase zu einer starken Belastung der Unternehmensliquidität führen.

 

Risiken von Pensionsrückstellungen

  • Nicht ausreichende Vorsorge für die Auszahlung der erteilten Zusagen (fehlender Kapitalstock/fehlende Rückdeckungsversicherung)
  • Unkalkulierbare, weil unvorhersehbare Kostenentwicklung aufgrund biometrischer Risiken
  • Gefahr einer bilanziellen Überschuldung
  • Eigenkapitalquote, die niedriger ist, als sie eigentlich sein könnte
  • Ratingeinstufung, die schlechter ist, als sie es ohne Berücksichtigung der Rückstellungen wäre

 

Pensionsfonds – eine besonders flexible und bedarfsgerechte Auslagerungsmöglichkeit
Die Übertragung der Versorgungsverpflichtungen auf einen Pensionsfonds ist in vielerlei Hinsicht von Vorteil. So zeichnet sich der Pensionsfonds durch liberale Kapitalanlagevorschriften sowie besondere steuerliche Vorteile und Gestaltungsmöglichkeiten aus.

Das Kapital kann weitestgehend frei angelegt werden, wodurch sich besonders hohe Renditen erzielen lassen. Des Weiteren ist der Pensionsfonds der einzige Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung, der Arbeitgebern eine steuerfreie Übertragung von verfallbaren Anwartschaften als Einmalbeitrag ermöglicht. Dabei werden Leistungen der Altersrente, der Hinterbliebenenrente und/oder des Individualitätsschutzes zugesagt und durch den Pensionsfonds abgesichert.

 

Individuelle Auslagerungskonzepte für maximale Planungssicherheit
Entscheidungen in der betrieblichen Altersversorgung haben – auch wenn das im Vorfeld nicht in jedem Fall unmittelbar ersichtlich ist – gravierenden Einfluss auf die mittel- und langfristige Finanz- und Wettbewerbssituation Ihres Unternehmens. Daher ist eine fundierte Bewertung der aktuellen und zukünftigen Belastungen für Ihr Unternehmen von entscheidender Bedeutung.

Auslagerung von Pensionsverpflichtungen bringt zahlreiche Liquiditätsvorteile
Durch eine Auslagerung Ihrer Pensionszusagen auf einen Pensionsfonds sichern Sie sich zukünftige Liquiditätsvorteile:

  • Wegfall von Rentenzahlungen
  • Rückzahlung von Überschüssen, die zur Erfüllung der Zusagen nicht benötigt werden, an den Arbeitgeber
  • Attraktive Steuervorteile für die ersten zehn Jahre nach der Übertragung
  • Reduzierung des Beitrags an den PSV a.G. um bis zu 80 %
  • Keine Kosten mehr für die Erstellung versicherungsmathematischer Gutachten
  • Insolvenzschutz für Gesellschafter-Geschäftsführer bei Unternehmensverkauf